1.FC Köln - News

Hier finden Sie das FC-Newsarchiv

WIR SIND IN - KÖLN berichtet ab 2012 regelmäßig über den FC, die Spiele und das Vereins-Umfeld. Alles wichtige zum 1.FC Köln wird hier in zeitlicher Abfolge geordnet jeweils die gesamte Saison hindurch nachzulesen sein.

Das aktuellste finden Sie auf jeden Fall auf der 'News'-Seite von WIR SIND IN KÖLN.

Viel Spaß und immer guten Überblick.

Ihr Team von

WIR SIND IN - KÖLN

1.FC Köln News-Archiv

Zwei Punkte verschenkt.

FC fängt sich beim Tabellenführer Last-Minute Ausgleich

Köln, 10.12.2012
Mit einer leidenschaftlichen Leistung gegen den Spitzenreiter Braunschweig im letzten Heimspiel der Hinrunde hatte der FC bis in die Nachspielzeit den - nicht unverdienten - Sieg vor Augen. Ein Standard, mal wieder, vereitelte den Sieg in allerletzer Minute. Braunschweig brachte die letzte Ecke in der Nachspielzeit dann doch noch im Kasten von Timo Horn unter. Die Kölner Abwehr hatte den Ball in dieser letzten Situation nicht unter Kontrolle bringen können.
Trotz der gefühlten Niederlage und verständlichen Enttäuschung im Team bestätigt der 1.FC Köln seinen Aufwärtstrend. Die Mannschaft ist seit nunmehr 6 Partien ungeschlagen und konnte - wie erfolgreich demonstriert - selbst gegen den Tabellenführer nicht nur mithalten, sondern über weite Strecken das Spiel bestimmen.
Fazit: Es gibt schlimmere Unentschieden.

 

Es geht weiter aufwärts.

FC gewinnt zu Hause gegen Ingolstadt

Köln, 02.12.12
Der 1. FC Köln hat seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und sich im Tabellenmittelfeld der Zweiten Liga auf Platz zehn verbessert. Der FC setzte sich im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt mit 1:0 durch und ist seit nunmehr fünf Spielen ungeschlagen.
Damit hat Köln mit dem Gegner Ingolstadt in der Tabelle gleichgezogen - und Platz 5 ist nur 3 Punkte entfernt. Dagegen ist das Polster nach unten recht komfortabel. Köln hat mittlerweile 10 Punkte Luft vor dem Tabellenkeller.

Das Siegtor schoß quasi mit dem Pausenpfiff Anthony Ujah, der damit erneut zum Matchwinner wurde. Allerdings tat sich die Mannschaft von Trainer Stanislawski wieder einmal recht schwer gegen einen - auch wieder einmal - sehr defensiv eingestellten Gegner.
Wehrmutstropfen der erfolgreichen Partie: Adil Chihi zog sich im Spiel einen Muskelbündel- und Sehnenriss zu und wird voraussichtlich für vier Monate ausfallen.
Das ist ausgesprochenes Pech, hatte Chihi in den letzten Partien doch für eine wohltuende Belebung des Kölner Angriffs sorgen können. Er fiel zuletzt viel weniger durch schöne aber nutzlose Dribblings auf, als durch seine präzisen Hereingaben. Von denen in den letzten Partien allein McKenna zwei per Kopf in spielentscheidende Tore verwandeln konnte.

Wir-sind-IN wünscht gute Besserung.

 

Ein Punkt in der Hauptstadt

FC ringt der Herta ein 1:1 ab.

Berlin, 29.11.2012
Der 1.FC Köln hat gegen den Tabellenzweiten Herta BSC Berlin ein 1:1 geholt. Wieder waren es die Kölner, die in einer relativ frühen Phase in Führung gegangen sind. Nicht mehr so anfangs-offensiv eingestellt - immerhin sollte man gegen den Hauptstadtclub Vorsicht walten lassen - hat dennoch ein wuchtiges Kopfballtor des mittlerweile drei mal erfolgreichen Kevin McKenna in der 35.Minute die Führung gebracht. Gegen eine erstaunlich desorientierte Berliner Mannschaft. Es dauerte dennoch nur 9 Minuten, bis die Hertaner eine Angriff erfolgreich zu Ende brachten und Ronny zum 1:1 ausglich. So ging es in die Pause.
In der zweite Halbzeit, in der die Kölner deutlich defensiver orientiert waren, fanden die Berliner kaum besser ins Spiel. Die Angriffe waren recht uninspiriert, und auch den Kölnern gelang nicht viel. 

Die Mannschaften neutralisierten sich auf einem nicht sonderlich hohen Niveau, obwohl einige Angriffe von beiden Seiten nur knapp scheiterten. Letztlich fehlte hier wie da die letzte Konsequenz.
Der FC sollte mit dem Punkt zufrieden sein. Es wäre aber mehr drin gewesen.

 

Zweiter Heimsieg für den FC

Das 3:1 über Bochum verschafft Luft nach unten

Köln, 23.11.12
Die Kölner gewinnen erst das zweite Mal diese Saison vor heimischen Publikum, allerdings verdient. Von Anfang an mit guter Ball- und Spielkontrolle, war es wieder ein früher Treffer des FC, der den Weg ebnete. Anthony Ujah traf in der 11.Minute nach feinem Zuspiel von Miso Brecko zum 1:0 über alles in allem recht schwache und unorganisierte Bochumer. McKennas wuchtiger Kopfball kurz vor der Halbzeit stellte die verdiente 2:0 Führung zur Pause her.

Im zweiten Durchgang schaltete der FC mindestens einen Gang zurück, was prompt für mehr brenzlige Situationen und Gefahr vor dem eigenen Kasten sorgte. Doch die Bochumer waren insgesamt zu konzeptlos, um Kapital daraus zu schlagen. Jedenfalls taten die Kölner doch zu wenig, um die beherrschte erste Halbzeit zu bestätigen. Dennoch war die Überlegenheit groß genug, dass Ujah nach prima Zuspiel vom eingewechselten Sascha Bigalke mit seinem zweiten Tor auf 3:0 (84.) erhöhte. Kurz vor dem Schlusspfiff gelang den Bochumern mit dem Treffer zum 3:1 lediglich Ergebniskosmetik.

Der FC - so scheint es - kommt so langsam ins rollen. Wieder zwei Siege nacheinander, jetzt auch zu Hause mit Selbstbewusstsein im Auftritt. Konzentriert, auch wenn es gegen vermeindlich schwächere Mannschaften geht. Allerdings fehlt noch der Atem, das konzentrierte und kontrollierte Spiel für 90 Minuten zu stehen.
Die zweiten Hälften der Partien offenbaren doch immer noch etliche Schwächen, die sich bei standfesteren Gegnern bitter rächen würden. Allerdings geht das Konzept der frühen Offensive und schnelle Führung bislang auf. Man darf gespannt sein, wie sich die FC-Spiele entwickeln, wenn das mal nicht hinhaut.

 

...sie können's noch.

FC gewinnt auswärts gegen harmlose 1860er

München, 16.11.2012
Vielleicht muss die Kulisse nur groß genug sein für ein erfolgreiches Fußballspiel. In der Münchner Allianz-Arena herrschte jedenfalls Erstliga-Feeling in großen Rund. Wohl Ansporn genug für die Kölner, auch würdige Leistung zu liefern.
Die Kölner begannen mit der mittlerweile gewohnten Startoffensive. Das wurde diesmal belohnt. Das frühe Führungstor durch den Kölner Oldie Kevin McKenna (3') sorgte für angenehme Entspannung, gegen erstaunlich schwache Münchner.

Adil Chihi war auf Kölner Seiten der Mann des Tages. Die Eckhereingabe für das 1:0 in der Anfangsphase ging auf sein Konto. Anders als bei vorherigen Auftritten dribbelte er sich diesmal nciht permanent fest, woran die distanzierte TSV-Abwehr allerdings nicht ganz unschuldig war. Jedenfalls krönte Chihi seinen gelungenen Auftritt in der 75sten Minute mit dem Tor zum 2:0 Endstand.

Fazit: Frühe Tore helfen den Kölnern. Fahrig agierende Gegner auch. Es war kein berauschendes Fußballfest aber der FC agierte nicht nur in der Ballhoheit, auch in der Paßsicherheit diesmal besser. Der zwingende Zug zum Tor fehlt aber immer noch.

Auf Augenhöhe mit dem Tabellenletzten

FC kommt trotz 70 Minuten Überzahl nicht zum Erfolg

Köln,09.11.12
Ein blamables 0:0 gegen das Tabellenschlusslicht MSV Duisburg ist alles, was der 1.FC Köln an diesem Spieltag erreicht. "Erreichen" ist dabei eigentlich die falsche Wortwahl, denn die Formulierung legt nahe, dass etwas geschafft worden sei. Das kann man in Anbetracht dieses Spiels allerdings nun wirklich nicht behaupten. Zwar stand der MSV sehr defensiv und tief, aber gerade mal 2 Torschüsse die diesen Namen auch verdienen in 90 Minuten sind selbst gegen eine Mann und Maus Verteidigung völlig indiskutabel.
Dabei konnte der FC ab der 21.Minute in Überzahl agieren. Der MSV Kapitän durfte nach einer Notbremse gegen Bigalke frühzeitig zum Duschen. Daraus gemacht haben die Kölner nichts. Erdrückende Feldüberlegenheit, zeitweilig traumhafte Ballbesitzquote aber Null Spielfluss im Angriffsdrittel. Da kann man sich nichts für kaufen.
Am Ende musste der FC noch froh über das Unentschieden sein. Julian Koch vom MSV vergab in der Nachspielzeit aus aussichtsreicher Position.

So bleibt es denn auch bei Platz 12 für den FC, nur 4 Zähler vor dem Tabellenkeller.

Bittere Pille beim Aufsteiger

Schwacher FC beim 0:2 in Aalen ohne Chance

Aalen, 04.11.2012
Was war das denn??
Gedacht an die kleinen Erfolge der letzten Spieltage sollte die Fahrt zum Zweitligaaufsteiger Aalen eigentlich eine erfolgreiche werden.
Das sich der FC dort derart vorführen lässt und leider völlig verdient verliert ist bitter. 
Vom Glauben an die eigene Stärke, der Sicherheit, ein Spiel bis zur letzten Minute auch drehen zu können, war weit und breit nichts zu sehen.
Die Sturmabteilung agierte fahrig bis fahrlässig. Die Chancenverwertung war das ganze Spiel über schlecht. Wie um es ihnen gleich zu tun leistete sich die Abwehrreihe erneut diese unerklärlichen Aussetzer. Die Defensivabteilung stand eigentlich stabil, um sich dann für einige Augenblicke komplett abzumelden.
So bringt man sich um die Früchte seiner Arbeit, denn im Gegensatz zu der Kölner war die Chancenverwertung Aalens völlig in Ordnung.
So dann auch das Ergebnis: VfR Aalen Zwei - 1.FC Köln Null.

Deswegen steht jetzt  Aalen mit 16 Zählern auf Tabellenplatz 7, Köln bleibt bei 13 Punkten nur Platz 12. Der Plan war wohl anders herum.

 

FC gegen Kaiserslautern im Pech

Später Ausgleich zum 3:3 bringt Köln um die Fleißpunkte

Köln, 26.10.2012
Die mitreissende Begegnung mit dem Ligadritten Kaiserslautern endete durch einen späten Ausgleichstreffer in der 88. Minute 3:3 unentschieden.
Dabei kann die FC-Truppe stolz auf ihren Auftritt sein. Sie hätte die drei Punkte verdient und Kaiserslautern kann sich über das Ergebnis nicht beschweren. Tut es auch nicht, wie FCK-Trainer Franco Foda feststellte.

Noch im Vorfeld wurde die Absicht Stanislawskis, eine offensive Aufstellung bringen zu wollen, mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Sind die Lauterer doch mit bereits 18 Toren alles andere als offensivlahm. Doch das Konzept ging (fast) auf. Der FC hatte deutlich mehr Ballbesitz und konnte damit auch etwas anfangen. Kaiserslautern baute hingegen hauptsächlich auf Glück und die Aktionen der Einzelkönner Idrissou und Baumjohann.

Auch wenn das erreichte Unentschieden bestimmt nicht glücklich macht - der Sieg war so greifbar - kann und wird die Mannschaft des FC stolz auf ihre Leistung sein. Es war ein gutes, furioses und energiegeladenes Spiel mit einem sehr selbstbewussten FC-Kader. Zwischenzeitlicher Lohn ist ein einstelliger Tabellenplatz. Tendenz steigend.
Weiter so FC.

 

???

Erklärungsnotstand nach Rätsel-Sieg

Regensburg, 20.10.2012
1.FC Köln dreht Spiel gegen Jahn Regensburg in den letzten sechs Minuten zum 2:3 Auswärts-Erfolg.
Der Schweden-Faktor ist tatsächlich wiederholbar. Ausgerechnet der 1.FC Köln tritt in Regensburg den Beweis hierfür an. Die Kölner waren 85 Minuten lang die in allen Belangen hoffnungslos unterlegene Mannschaft in der Begegnung gegen Jahn Regensburg. Selbst Trainer Stanislawski, dem der Punktegewinn sichtlich peinlich war, bestätigte: "Wir haben 85 Minuten lang alles falsch gemacht und waren die klar unterlegene Mannschaft".

Die Gastgeber lagen nach 85 Spielminuten durch die Treffer von Müller (5.) und den Ex-Kölner Rahn (67. FE) deutlich und verdient vorne. Das Timo Horn in der 83.Minute mit einer Glanztat das naheliegende 3:0 verhinderte, machte das folgende erst möglich.
Dem FC gelang wie aus dem Nichts mit seinen drei einzigen nennenswerten Angriffsvorstößen in der 87. (Ujah), 90. (Maroh) und der 90+3. Minute (Bigalke) mit 3 Schüssen 3 Treffer zum 2:3 Endstand. Die Regensburger blieben nach dem Schlusspfiff völlig geschockt auf dem Feld hocken. Das muss man erst einmal verdauen.

Dieser Sieg war ein Paradebeispiel für unverdienten Dusel. Doch er hat - neben drei entführter Punkte - auch etwas Gutes. Zeigt er doch, dass anders als häufig die Mannschaft nicht aufgegeben hat und bis zum Schluss ihre Chance gesucht hat. Zeigt auch, dass im Fußball alles möglich ist - selbst gegen alle eigene Erwartung. Vielleicht begreift der ein oder andere jetzt was......

 

Unentschieden der Tabellennachbarn

Köln erreicht im Heimspiel gegen Dresden nur ein 1:1

In einem intensiven Spiel waren die Kölner die meiste Zeit im Ballbesitz, agierten aber viel zu umständlich. So rannten sie sich immer wieder in der kompakten  stehenden Dresdener Deckung fest.

Es gelang dem FC einfach nicht, die Feldüberlegenheit in Tore umzumünzen.
Im Gegenteil.
Die erste Chance der Gäste entstand durch ein Geschenk - und das nutzten sie gleich eiskalt: Nach einem Ballverlust von Christian Eichner und einem anschließenden Missverständnis mit Bigalke nahm Dynamo-Kapitän Robert Koch den Ball auf, passte auf Pote. Der schüttelte Dominic Maroh ab und ließ FC-Keeper Timo Horn keine Chance.
Nach der 31. Minute stand es so 0:1. Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt.

Der FC rannte weiter an. Das muss man ihm zu Gute halten. Die Mannschaft steckt bei Rückständen nicht mehr einfach auf. Das haben wir auch schon anders erlebt. Dennoch dauerte es bis in die 77. Minute, bis Anthony Ujah die Kölner Bemühungen mit dem 1:1 belohnte.
Mehr kam dann aber auch nicht mehr. Für mehr fehlte den Kölnern die Präzision im Abschluss.
Am Ende standen 26:5 Torschüsse und 78 Prozent Ballbesitz für den FC zu Buche.

Das Remis bedeutet Tabellenplatz 13, weiterhin punktgleich mit den Dresdenern auf Zehn. Der direkte Anschluss an das Tabellenmittelfeld ist damit erst einmal verpasst.

...und noch ein Dreier!

FC bestätigt Trend und gewinnt 2:1 gegen Paderborn.

Paderborn, 28.09.12
Na geht doch. Den Fan freut es und die Kölner Spieler wissen, wie sich siegen anfühlt. Das macht offensichtlich Lust auf mehr.
Die Jungs vom FC haben jedenfalls den frischen Geschmack des Sieges mitgenommen und in einer nicht mehr ganz so nervös geführten Partie verdient drei Punkte gegen Paderborn mitgenommen.
Der Aufwärtstrend ist damit erstmal bestätigt.
Freuen wir uns also auf das Heimspiel gegen den Neu-Tabellennachbarn Dynamo Dresden am Montag in 8 Tagen.
Bei einem Heimerfolg winkt als Belohnung das Tabellenmittelfeld. Das würde doch ordentlich für Entlastung sorgen.

Der erste Dreier

1.FC gewinnt zu Hause 2:1 gegen FSV Frankfurt

Köln, 25.09.12
Ängstlich begonnen, am Ende gezittert, im Ergebnis überzeugt. So ließe sich das Spiel in Schlagworte fassen.
Damit feierten die Kölner saisonübergreifend den ersten Liga-Sieg seit dem 10. März . Erstmals erzielte der FC durch Tobias Strobl (46.) und Adil Chihi (82.) diese Saison Treffer aus dem Spiel heraus. Der Befreiungsschlag bedeutet zugleich das Verlassen der Abstiegsplätze.
Die Kölner begannen sehr nervös und mit viel unsicher wirkenden Vorsicht.
Bis zur Halbzeit war nicht abzusehen, ob Köln diese Partie an sich reißen kann. Aber direkt nach Wiederanpfiff gelang Tobias Strobl in der 47.Minute das erste Feldtor für den FC in dieser Spielzeit.
Der FC erarbeitet sich nun mehr und mehr Feldüberlegenheit. Das Tor hat Selbstbewusstsein gegeben. Das wurde in der 82.Minute durch das 2:0 durch Adil Chihi bestätigt.
Etwas überraschend gelang in der letzten regulären Spielminute den Frankfurtern der Anschlusstreffer. In den folgenden drei Nachspielminuten wurde es dann noch einmal knifflig. Der FC verlor Zutrauen und leistet sich plötzlich etliche Unsicherheiten, doch das 2:1 hielt bis zum Schlusspfiff.

Der FC kann aus dem ersten Saisonsieg Selbstvertrauen mitnehmen. Das das Zutrauen noch dünn ist, zeigten die letzten Spielminuten. Dennoch ein Aufwärtstrend, den es am kommenden Wochenende gegen Paderborn zu bestätigen gilt. Das sah summa summarum schon ganz gut aus.

Ohne Punkt im Kellerduell

FC erleidet nächste Schlappe bei Union Berlin

Berlin, 21.09.12
Union Berlin gewinnt das Kellerduell der zweiten Liga gegen Köln mit 2:1.
Zwar ging der FC durch ein frühes Elfmetertor (Thomas Bröker, 3.Minute) in Führung und hätte in der neunten Minute um ein Haar das 2:0 erzielt, doch damit sind die Höhepunkte aus Kölner Sicht bereits erzählt. Immerhin hat der FC seine Torausbeute in der aktuellen Spielzeit um 100 Prozent erhöht, wartet aber nach wie vor auf den ersten herausgespielten Treffer.

Neben dieser fast unerklärlichen Abschlussschwäche kam gegen die Berliner eine teilweise desaströse Abwehrleistung hinzu.

Nach einer Viertelstunde stellte der FC das Spielen in weiten Bereichen ein und lud die Berliner damit ein, ihr Spiel aufzuziehen. Eine erste kollektive Blackout-Situation der FC-Abwehr nutzte in der 25. Minute der Berliner Brasilianer Silvio auch prompt zum 1:1. So ging es in die Halbzeit.
Nach einer wohl heftigen Pausenansprache von Trainer Stanislawski rissen sich die Geißböcke zuerst zusammen und spielten für 10 Minuten konzentriert. Dann leisteten sich Brecko und Maroh den nächsten Bock und Torsten Mattuschka legte zum 2:1 für Berlin nach.

Erst in der Nachspielzeit kam der FC noch zu einer Großchance durch Anthony Ujah. Doch der verzog aus bester Position.
Ein Unentschieden wäre auch absolut nicht verdient gewesen, wie selbst FC-Coach Stanislawski nach dem Spiel bemerkte.

Sollte in der Sonntagsbegegnung der derzeit Tabellenletzte Duisburg im Ruhrpott-Derby gegen Bochum voll Punkten rutscht der FC auf den letzten Tabellenplatz ab.
Wirklich kein Auftakt nach Maß für den FC.

Remis gegen St.Pauli

Engagierter FC vergisst das Tore schießen

Köln,17.09.12
Die Heimbegegnung gegen St.Pauli sollte den Durchbruch markieren. So bekamen die Zuschauer auch eine engagierte, kampfbetonte und wirklich ansehnliche Partie geboten. Der FC dominerte über weite Strecken das Spiel.

Wie Holger Stanislawski nach dem Spiel berichtete, gab es seinen Spielern "eigentlich nichts vorzuwerfen". Wäre da nicht die anhaltende Torflaute. In allen bisherigen Begegnungen ist die Ausbeute exakt 1 Tor - und das per Elfmeter.
Der FC erspielte sich auch gegen die Hamburger Gelegenheit um Gelegenheit, ohne den krönenden Abschluss. Am Ende standen 20 Torschüsse - null Erfolg.

Daran wird zu arbeiten sein. Die Neuzugänge Anthony Ujah und besonders Sascha Bigalke befeuern die Sturmabteilung  - allein auch ihnen gelang nicht der Abschluss. Natürlich ist zu berücksichtigen dass sich hier eine junge Mannschaft im Neuaufau befindet - so ja der Plan der FC-Führung. Für das Seelenheil von Spielern und Fans sollte der FC aber schnell das grüne hinter den Ohren ablegen  - Tore schießen und punkten.
Verdient hätten sie es sich nämlich.

Trostloser Abend im Erzgebirge

FC unterliegt Aue 0:2

Mit einer teilweise desaströsen Abwehrleistung hat sich der FC um den ersten ersehnten Sieg im Liga 2 gebracht. Zweimaliger Sekundenschlaf einer auch sonst wackeligen Abwehr in der 8. und 55. Minute ließ die Bude von Timo Horn klingeln. Der Keeper verhinderte dabei über weite Strecken des Spiels eine höhere Niederlage.
Dabei hätte der FC eigentlich schon in der 4.Minute in Führung gehen müssen, aber Clemens verfehlte aus 35 Metern das nach einem Torwartfehler völlig freie Tor der Auer.

Auch danach stürmten beide Mannschaften munter drauf los - bis sich die Auer mit dem Führungstreffer hinten rein fallen ließen und auf Konter lauerten. Die gab es dann, überwiegend in der zweiten Spielhälfte zuhauf und die Kölner können sich bei ihrem Schlussmann bedanken, das die Auer dabei nicht viel zuwege brachten.

Die Vielzahl der guten, aber vergebenen Torchancen des FC geben zu denken, wie Holger Stanislawski besonders für Halbzeit Eins bemängelte. Mehr noch allerdings die teilweise nicht vorhandene Abwehr. Weder unter Pezzoni, der ein rabenschwarzes Spiel lieferte, noch unter McKenna, den Stanislawski bereits nach 34 Minuten für den enttäuschenden Pezzoni brachte. So wurde die Außenabwehr ein ums andere mal von den Spielern aus dem Erzgebirge überlaufen und es wurde torgefährlich - da auch die Zuordnung in der Innenabwehr überhaupt nicht funktionierte. So viel in Minute 55 der Treffer nach kapitalem Aussetzer von McKenna.

So spielt man den Gegner stark.

Der gerechte Lohn: 3.Spieltag, 1 Punkt, Abstiegsplatz 17.

Erfolgreicher DFB-Pokal Auftakt gegen Drittliga-Spitzenreiter Unterhaching

München
Nach dem bescheidenen Ligastart mit nur einem Punkt aus zwei Begegnungen ist beim 1. FC Köln offenbar der Knoten geplatzt.
Der FC erringt in der ersten Runde des DFB-Pokals mit dem 2:1 (2:0) beim Drittligisten SpVgg Unterhaching seinen ersten Saisonsieg.

Kölns bislang einziger Torschütze, der EX-Düsseldorfer Thomas Bröker sorgt mit seinem Doppelpack (28., 40.) maßgeblich dafür, dass die "Geißböcke" erstmals seit dem 10. März (1:0 gegen Hertha BSC) wieder einen Pflichtspielsieg feiern können.  

Mit der verdienten 2:0 Führung im Rücken spielten die Kölner die zweite Spielhälfte souverän und ungefährdet, ließen dabei einige gute Torchancen liegen. Ein höherer Sieg wäre nicht unverdient gewesen. Trotz der langen Verletztenliste ein Auftritt, der Lust auf mehr macht - was in den Köpfen der Kölner angekommen scheint.

Der Anschlusstreffer durch den eingewechselten Voglsammer in der letzten Spielminute war nicht mehr als eine kosmetische Fußnote. Die Unterhachinger hatten dem FC insgesamt nicht viel entgegenzusetzen.

Bleibt zu hoffen, dass die Kölner das Erfolgserlebnis und den frischen Schwung mit in die nächsten Liga-Partien nehmen. Wenn sie auch dort so aufspielen, wird der schwache Start bald vergessen sein.

 

Der FC ist abgestiegen!

Höchststrafe nach verkorkster Rückrunde.

Köln, den 05.05.2012
Es hätte das spannende und knappe, doch gute Ende einer unerfreulichen Saison werden können. Aus eigener Kraft hätte der FC die Relegation sichern können. Gut - dafür hätte es einen Sieg im eigenen Stadion gegen die Bayern gebraucht. Kaum vorstellbar, nach den Leistungen dieses Jahr.
Der zweite Strohalm war die Fast-Gewissheit, dass die Herta aus Berlin eben noch schlechter spielt, als der FC.

Doch die Hauptstadt-Truppe um Alt-Trainer Rehagel hat den Kölnern in die Suppe gespuckt und im letzten Spiel den Hoffenheimern durch ein 3:1 drei Punkte abgetrotzt.
Beim der gleichzeitigen 1:4 Heimschlappe des FC gegen den Vizemeister aus München - bei der der FC nur anfangs couragiert auftrat und sonst völlig chancenlos war - war der Tabellenplatztausch in allerletzter Sekunde besiegelt. Lukas Podolski muss den Verein nun doch als Absteiger in Richtung England hinter sich lassen. Das hätten wir uns und ihm wahrlich anders gewünscht.

Der FC steigt zum 5.Mal in seiner Vereinsgeschichte aus dem Oberhaus des Fußballs ab!

Köln trägt Trauer.
Bleibt zu wünschen, dass der Verein die Zwischenstation 2.Liga für einen soliden Neuanfang nutzt und baldigst mit mehr Klasse wieder Erstklassig wird.

Poldis Wechsel nach England offiziell.

FC-Topstürmer wechselt zu den Gunners.

Köln,01.05.2012
Lukas Podolski wird ab der nächsten Saison für Arsenal London stürmen. Der Kölner unterschrieb einen Vierjahresvertrag. Der Trainer der britischen Spitzenmannschaft, Arsene Wenger, freut sich auf den prominenten Neuzugang. Podolski werde in den nächsten Jahren ein wichtiger Spieler sein. Lukas Podolski hatte den Wechsel über seine Facebook-Seite selber bekannt gegeben. Er legt großen Wert auf die Feststellung, sich nicht gegen Köln, sondern für diese großartige Chance in seiner Karriere entschieden zu haben. Sein Herz bleibe immer beim FC - seinem erklärten Lieblingsverein.

WIR SIND IN wünscht Lukas Podolski viel Erfolg und eine gute Zeit auf der Insel. Schön, wenn er die Premier League ordentlich aufmischt. Mit Arsenal dürfte er jedenfalls einen Verein und eine Mannschaft um sich herum haben, die die Qualität besitzt, die er in den letzten Jahren in Köln zunehmend vermisst hat.

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FC lässt überlebenswichtige Punkte liegen.

Niederlage gegen die Freiburger macht die Lage noch brenzliger.

Freiburg, 28.04.2012
Trotz couragierten Auftritts verliert der FC im Breisgau, am Ende deutlich, mit 4:1.
Der FC hatte einem unnötigen und frühen Rückstand hinterherzulaufen. noch vor der Pause gelang der Anschlusstreffer durch Lukas Podolski.
In der zweiten Hälfte mussten die Rheinländer mehr tun und öffneten sich. Die Freiburger nutzten das für Konter. Ab der häflte der zweiten Halbzeit merkte man dann deutlich, dass die Mannschaft in puncto Fitness ihrem Level noch weit hinterherhinkt. Die Aktionen wurden ungenauer, der Antritt in Angriff, wie Verteidigung langsamer. Die Strafe folgte auf dem Fuß und Freiburg erhöhte die Führung weiter. Das 4:1 spiegelt daher nicht das Kräfteverhältnis über wiete Strecken der Begegnung wieder. Aber ein Spiel dauert nun mal 90 Minuten.

Damit ergibt sich im Abstiegskampf letzt folgende Situation. Augsburg, auf Platz 15 holte einen Punkt und ist einen Spieltag vor Schluss mit 4 Zälhern Vorsprung auf Relegationsplatz 16 gerettet. Der HSV ist ebenso aller Abstiegssorgen quit.
Verblieben im Kampf um Platz 16 - die Relegation - sind Köln und die Herta, doie Ihre Partie ebenso verlor. Die Berliner liegen 2 Punkte hinter Köln, aber mit dem besseren Torverhältnis. Dadurch ergibt sich, dass Köln auf gar keinen Fall gegen Bayern München am nächsten Wochenende verlieren darf - wollen sie die Relegation aus eigener Kraft schaffen. Herta genügt allerdings im Abschlussspiel auch kein Unentschieden um an Köln vorbeizuziehen.
So wie sich die Hertaner beim 0:4 gegen Schalke präsentierten, kann man schon von einem leichten Vorteil Köln für die Chancen auf das Erreichen der Relegation sprechen. Auch wenn der Gegner Bayern München heißt.

Wir werden also die Daumen drücken müssen, dass Herta BSC noch schlechter spielt, als unser FC. So weit ist es diese Saison dann doch gekommen.

Nach oben

FC Köln gibt sich neues Präsidium.

Spinner's Mannschaft ist gewählt. Auf der außerordentlichen Sitzung ist das von der Findungskommission vorgeschlagene Dreigestirn Spinner, Rittersbach und Schumacher mit überwältigender Mehrheit (91.4%) im ersten Wahlgang zum neuen FC-Präsidium gewählt worden. Die befürchtete Schlammschlacht durch Thielens angestrebte Gegenkandidatur ist damit nicht nur ausgeblieben. Sie kam bei dem Ergebnis noch nicht mal ansatzweise in Betracht. Ein denkwürdig einhelliges Signal für Geschlossenheit und Wunsch nach Ruhe im Verein durch die Mitglieder.

Bravo FC.

WIR SIND IN wünscht der neuen Führung alles Gute, ein glückliches Händchen und viel Erfolg.

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Die Aufholjagd beginnt!

FC mit 1:1 gegen Stuttgart

Köln, den 21.04.2012
Das war die mit Abstand am leidenschaftlichsten vorgetragene Partie der Domstädter. Zumindest in dieser über weite Strecken verkorksten Rückrunde.

Frank Schäfers Umstellungen tragen nach nur 10 Tagen Vorbereitungszeit ihre Früchte. Das Team spielt befreit auf, fightet, kämpft und erarbeitet sich helle Momente zuhauf.
Immerhin empfing man mit dem VfB Stuttgart die zweitbeste Mannschaft der Rückrunde. Nach Spaziergang kling das nicht. Dennoch gelang es den Geißböcken, Stuttgart nicht zur Entfaltung kommen zu lassen und - besonders in der zweiten Halbzeit - den Druck auf die Schwaben hoch zu halten. Das 1:0 des, von Schäfer begnadigten, Slavomir Peczko nach feiner Hereingabe durch Lukas Podolski in der 50.Minute war der verdiente Lohn der engagierten Vorstellung.

Dass Cacao in der 71.Minute ausgleichen konnte und Michael Rensing - einmal mehr mit einer Großtat - in der 84.Minute den Ausgleich festhalten musste, ist Folge der unter Solbakken vernachlässigten Kraft- und Ausdauerhärte der Kölner. Die Mannschaft war schlicht platt.
Die Kondition binnen kürzester Zeit auf 90-Minuten-Niveau zu pushen wäre Zauberwerk. Das bekommt nicht mal Schäfer mit seinem Trainerteam hin. Dass er daran arbeitet, ist gut und sichtbar. Das macht Hoffnung für die beiden ausstehenden Partien.

Das Remis ist gut und ein wichtiges Signal im Abstiegskampf. Die Tabellensituation gibt allerdings dennoch wenig Grund zur Freude. Herta hat auf dem Betzenberg im Kellerduell erneut Federn gelassen und liegt 2 Zähler hinter dem FC. Der damit seinen Abstand zu den direkten Abstiegsplätzen hat ausbauen können. Das ist die gute Nachricht.
Allerdings konnte Augsburg gegen Schalke ebenfalls einen Punkt behaupten und liegt weiterhin 4 Punkte vor den Kölnern in der sicheren Zone. Wegen des schlechten Torverhältnisses braucht Köln nun schon zwei Siege in den beiden letzten Partien, um die Chance auf das rettende Ufer zu wahren.

Man darf gespannt sein. Halbwegs sicher mit der Relegation planen ist dagegen kein so vermessenes Ziel.

 

Die Schäfer-Karte sticht nicht!

Gladbach entscheidet rheinisches Derby mit 3:0 klar für sich.

Gladbach, den 15.04.2012
Das Ergebnis vorweggenommen, Gladbach gewinnt völlig verdient. Mehr ist nicht zu sagen.
Damit rückt die Mannschaft von Lucien Favre auf einen Punkt an die drittplazierten Schalker heran und kann die direkte Championsleague-Quali immer noch klar machen. Der 1.FC Köln bleibt auf dem Relegationsplatz, nun bereits mit 4 Punkten hinter dem rettenden 15.Tabellenplatz, nur noch einen Punkt vor der Herta auf Abstiegsplatz 17.
Hört sich dramatisch an - ist es auch.

Blicken wir ein Jahr zurück.
31.Spieltag, der FC verliert 1:4 in Wolfsburg. Die Autostädter sind zu dem Zeitpunkt Abstiegskandidat. Der FC liegt auf Tabellenplatz 14, mit 35 Zählern drei Punkte vor dem Relegationsplatz. Tendenz fallend, denn auch die vorangegangenen Spiele sind hoch verloren worden.
Konsequenz: Schäfer geht, Finke übernimmt interims bis zum Saisonende.
Es folgen die Partien gegen Tabellennachbar Frankfurt und die nur unwesentlich besseren Schalker, sowie gegen den Tabellenzweiten und Titelaspirant Bayer Leverkusen. 
Fazit: Drei Spiele, neun Punkte. Köln beendet die Saison gefestigt auf Platz 10 mit 44 Punkten auf dem Endkonto.

Zurück zur Gegenwart.
Köln unternimmt den Versuch, die Historie zu wiederholen. Finke, der damals Schäfer schasste ist seinerseits geschasst. Schäfer soll's richten. Was damals ging, geht heute auch?
Drei Spiele, gegen die Tabellenfünften, -dreizehnten und -zweiten. Relegationsplatz mit 29 Zählern. Nicht 3 vor, sondern 4 hinter dem rettenden Ufer. Drei Siege - wie vor Jahresfrist - würden es richten. Ohne Frage.

Doch ist die Mannschaft wie damals, auch heute dazu in der Lage?
Es steht zu befürchten, dass dem nicht so sein wird.
Nicht, weil die Gegner stärker sind, sondern weil der FC schwächer ist.
Frank Schäfer hatte letzte Saison mit der Mannschaft 22 Spieltage Zeit gehabt, seine Idee von Fussball in die Truppe zu bringen. Sein Konzept fußt auf einer hohen Grundausdauer und intensiver Laufbereitschaft. Finke übernahm also eine grundfitte, leistungsfähige Truppe. Sie musste nur daran erinnert werden und die Selbstzweifel ablegen. Diese Transferleistung schafft ein Trainerwechsel allemal.
Frank Schäfer seinerseits übernimmt nun im Schlussspurt eine Mannschaft, die über's Jahr bevorzugt taktisch trainiert wurde. Solbakkens Augenmerk auf eine solide Grundphysis war kaum bis nicht vorhanden. Damit fehlt Trainer Schäfer die Basis für 'seinen' - über weite Teile der letzten Saison ja recht erfolgreichen - Fußball. Die Mannschaft hat schlicht nicht die Mittel, die noch im Vorjahr Volker Finke vorfand und zu nutzen verstand.
Damals: Dank Frank Schäfer.
Heute: Frank Schäfer ist zu bedauern.

 

+ + + BREAKING NEWS + + +

Solbakken gefeuert!

Köln, 12.04.2012
Stale Solbakken ist mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden, wie die Pressestelle des 1.FC Köln am Abend mitteilte. Die Verantwortung für die verbleibenden 4 Partien der Saison übernimmt Frank Schäfer, unterstützt von Dirk Lottner und Stefan Engels. Die Führung des FC erhofft sich eine ähnliche Aufbruchstimmung wie letzte Saison, als  Frank Schäfer ebenfalls für 22 Partien an der Seitenlinie stand, die Mannschaft von Platz 18 auf 14 führte.
Derweil steht Dietmar Beiersdorfer als Sportdirektor nicht zur Verfügung, wie nahezu zeitgleich bekannt wurde.

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Quo vadis, FC?

Wehrlose Kölner kassieren ein 4:0 in Mainz.

Mainz, 10.04.2012
Am Wochenende war in den Kölner Zeitungen zu lesen, Solbakken glaube an den Erfolg in den nächsten Spielen, weil der 1.FC den Vorteil habe, unter Druck zu wachsen. In der Nachbeschau war das wohl eher ein Pfeifen im Wald, als ein Spruch aus Überzeugung. Seine Jungs stark reden können hat er damit jedenfalls nicht.
In Mainz präsentierte sich die Kölner Truppe kraft- und saftlos.

Nur bis zum Führungstor der Mainzer in der 19.Minute durch Eugen Polanskis verwandelten Elfmeter ließ der FC den Eindruck zu, in dieser Partie etwas reissen zu wollen. Mit dem frühen Rückstand kam dann jede nennenswerte Gegenwehr, geschweige denn planvoller Spielaufbau zum erliegen.
Ein Phänomen, dass in der aktuellen Spielrunde ein ums andere Mal zu beobachten war. Einmal in Rückstand, fehlt den Kölnern jedes Konzept, die Situation zu drehen.
18 Minuten nach dem ersten Mainzer Treffer stand es folglich bereits 3:0 für die Platzherren und die Sache war offensichtlich gegessen. Jedenfalls erarbeiteten sich die Kölner in der Folge keine zwingenden Torchancen. Der FC war auf erschreckende Weise nicht in der Lage, den Druck auf die Mainzer zu erhöhen und noch einmal in Schlagdistanz zu kommen.
Mit dem 4:0 in der 54.Minute durch Adam Szalai war mit den hochgesteckten Erwartungen des Trainers allerspätestens Schluss.

Die Mannschaft hat es damit in den beiden 'machbaren' Begegnungen der Schlussphase nicht geschafft, sich aus den ärgsten Nöten zu befreien. Die Frage scheint berechtigt, wie sie es in dem - nach der Papierform - schwereren Restprogramm - Mönchengladbach(4), Stuttgart(5), Freiburg(12) und München(2) - noch schaffen will.
Der FC kann von Glück sagen, dass auch die Mitabstiegskandidaten erneut nicht gepunktet haben. So ist zumindest kein Boden verloren und die Chance nach wie vor da. Allerdings hat der HSV in der Mittwochspartie gegen Hoffenheim noch die Gelegenheit, sich vom Reigen der Schlusslichter abzusetzen. Dann blieben akut 4 Mannschaften übrig, den einen sicheren Tabellenplatz unter sich auszumachen.

Was wirst Du tun, FC Kölle?

Denkbar verrücktestes Szenario für das Saisonfinale wäre:
Köln fällt - ohne weiteren Punktgewinn - bis vor der letzten Begegnung auf den 17.Tabellenplatz, da Herta ein Spiel gewinnt. Augsburg bleibt bei 30 Zählern, genau wie dann die Berliner. Die Kaiserslauterer steht als erster Absteiger am 32.Spieltag fest.
Augsburg und Berlin stehen einen Punkt vor Köln. Im abschließenden Spiel gegen die Bayern reicht demnach wegen des schlechteren Torverhältisses ein Unentschieden nicht, um den Abstieg zu verhindern.
Dann passiert es.
Herta verliert sein letztes Heimspiel der Spielzeit gegen Hoffenheim und Augsburg erringt daheim gegen den HSV ein Remis. Köln hingegen gewinnt spektakulär gegen München sichert sich in letzter Sekunde Tabellenplatz 15, einen Punkt vor Augsburg. Das der FC die Bayern besiegen kann, haben wir diese, und auch letzte Saison schon bejubeln dürfen. Diese Annahme ist also gar nicht mal so vermessen. 
Ergebnis: Köln bleibt erstklassig, Herta steigt ab, Augsburg rettet sich in der Relegation.
Krönung: Durch den Kölner Rettungssieg im letzten Spiel verpasst der FC Bayern München den Titel, da die bis hier hin nur noch punktgleichen Dortmunder gegen Freiburg ein Unentschieden zustande bringen und mit einem Punkt Vorsprung ihren Meistertitel verteidigen.

Das wäre ein Kracher! Spannander als jedes Drehbuch.
Nun gut. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.....

 

FC holt Punkt gegen Bremen.

Es hätte mehr werden können.

Köln, 07.04.2012
In der Heimbegegnung gegen Werder Bremen endete die Partie 1:1 Unentschieden. Gegen erschreckend schwache Bremer hatte der FC die Chance auf dem Fuß, im Abstiegskampf ein deutliches Zeichen zu setzen. Die Gelegenheit wurde vertan.
Mit nunmehr 29 Zählern bleiben die Kölner auch nach diesem Spieltag auf Relegationsplatz 16 hängen. Mit einem Punkt Abstand auf den Nichtabstiegsplatz. Die erhoffte und erwartete Befreiung ist ausgeblieben. Zwar zeigte der FC eine kämpferisch gute Leistung, das Ergebnis kann aber nicht zufrieden machen. Lukas Podolski sprach es nach der Partie aus. Der eine Punkt sei einfach zu wenig.
Lichtblick in der - allerdings nicht so drastisch wie angekündigt - veränderten Mannschaft war der Schwede Mikael Ishak, der als Sturmpartner von Poldi mit viel Einsatz und Laufbereitschaft überzeugte.

FC-Shortnews

Stale Solbakken bleibt Trainer beim 1.FC Köln. Nach einem Sitzungsmarathon am Geisbockheim sprach sich der erweiterte Vorstand für einen Verbleib des Norwegers aus. Solbakken kündigte für die verbleibenden Partien im Abstiegskampf drastische Veränderungen in der Mannschaft an.
Bayer 04 Leverkusen hingegen hat sich von Trainer Robin Dutt getrennt. Die Niederlagenserie und wohl auch die Megaschlappe in CL-Spiel gegen Barcelona hatten am Ende dann doch Konsequenzen. Abwehrlegende Sami Hyypiä wird gemeinsam mit Jugendcheftrainer Sascha Lewandowski übernehmen.
In der zweiten Bundesliga gab es ebenfalls eine Trainerentlassung. Alemania Aachen trennte sich mit sofortiger Wirkung von Coach Friedhelm Funkel. Nachwuchstrainer Aussem soll bis zum Saisonende übernehmen.

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Oje, oje, FC!

Köln unterliegt im Kellerduell Augsburg mit 1:2

Es war das vielbeschworene 6-Punkte-Spiel. Zwischen Tabellenplatz 12 und 17 war alles drin, je nach Ausgang der Partie.
Nun ist es Platz 16 - Relegation! Das ist bitter.
Die Mannschaft hat es sich aber selber zuzuschreiben. Bei den engagiert und unbekümmert aufspielenden Augsburgern präsentierte sich die Solbakken-Elf erschreckend blutleer. Da war nichts zu sehen von Wille, Kampf und Hingabe. Die zweite Spielhälfte war - was das Kölner Engagement betraf - ein exakter Abklatsch der Dortmundpartie von letztem Wochenende.
Es ist nur den ebenfalls limitierten Augsburger Mitteln zu danken, dass der FC so glimpflich davon gekommen ist. Natürlich auch Torhüter Michael Rensing. Im Spiel so ziemlich der einzige Kölner, der sich mit allen Mitteln gegen die Niederlage stemmte und das schlimmste mehrmals verhinderte. 
Das einzige Kölner Tor resultierte aus einem Strafstoß, den Lukas Podolski souverän verwandelte. Dem FC gelang es nicht, aus dem Spiel heraus ein Tor zu erarbeiten. Gegen einen potentiellen Abstiegskandidaten (so das Augsburger Selbstverständnis) wohlgemerkt. Selbst, nachdem Solbakken alles auf eine Karte setzte und zum Schuss mit vier (!) nominellen Stürmern spielen ließ.

Vielleicht liegt ja genau darin der Zauber, der Mannschaften wie die Augsburger im Liga-Endspurt beflügelt. Sie rechnen mit nichts, sind bescheiden, stapeln tief und: gewinnen. Das ist beim FC anders. Hier hält man sich immer noch für etwas besseres. Hochmut kommt vor dem Fall.

1.FC Köln im freien Fall

nach 1:6 Heimpleite gegen Tabellenführer Dortmund

Exakt 95,2 km trennen die Spielstätten der beiden Vereine voneinander. Spielerisch sind es Lichtjahre. Der FC gab bei der höchsten Heimpleite seit 18 Jahren ein insgesamt desolates Bild ab.
Dabei hatte alles so verheißungsvoll begonnen. Bereits nach 13 Minuten rechtfertigte Milivoje Novakovic das in ihn gesetzte Vertrauen und brachte die Geißböcke mit 1:0 in Führung. Der Stürmer trifft also wieder, das machte Mut. Selbst der Ausgleich durch Pisczek in der 26. war noch kein echter Grund zur Besorgnis, auch wenn Rensing im Tor sich bis dahin schon mit ein paar Glanztaten hervortun musste. Man spielte ja nicht gegen irgendwen. Gegen die spielerisch klar überlegenen Dortmunder braucht es eben ein hartes Stück Arbeit, viel Kampf und auch ein wenig Glück. All das bot der FC in der ersten Halbzeit auf.

Obwohl die Kölner nur auf einer Position verändert zum Wiederanpfiff aus der Kabine kamen - Jemal ersetzte den schwachen Eichner - die Mannschaft war nicht wiederzuerkennen. Zwei schnelle Tore der Dortmunder in der 47. und 52. Minute genügten, um das zuvor tapfer kämpfende Gebilde 1.FC Köln in sich zusammenbrechen zu lassen. Die Truppe um Trainer Solbakken ließ alle Gegenwehr fallen und wurde ein ums andere Mal überrannt, besonders über die schwache linke Abwehrseite.
So ist es schon fast als Wunder zu sehen, dass die Schießbude FC erst in der 79. Minute richtig aufmachte und der BVB seinen bisherigen 3 Toren drei weitere folgen ließ.

Im Ergebnis heißt das für den FC: Gedemütigt, demoralisiert und verunsichert steht die Mannschaft mit 2 Punkten Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze mitten im heißesten Abstiegskampf. Mit den - zumindest mental wie statistisch - schlechtesten Voraussetzungen gegenüber den direkten Konkurrenten. Zum einen haben Herta, Augsburg (!) und Freiburg dieses Wochenende gepunktet, zum zweiten zeigt deren kämpferische Formkurve deutlich nach oben und zum dritten ist Köln die Mannschaft mit den deutlich meisten Gegentreffern.
Jetzt hilft nur noch eine ur-kölsche Einstellung: "Arsch huh, Zäng usenander!" Hoffentlich ist der FC noch Kölsch genug, zu wissen, was damit gemeint ist....

Abschwung nach Aufschwung.

FC ohne Podolski am Ende chancenlos gegen Hannover.

Hannover, der 18.03.2012
Im Sonntagsspiel unterliegt der FC bei Hannover96 1:4.
Nun kann der Tabellen-Dreizehnte gut und gerne gegen den Tabellen-Siebten unterliegen, ohne das die Welt gleich untergeht. Doch es hätte in diesem Spiel ganz anders ausgehen können, wäre da nicht die völlig unzureichende Chancenauswertung der Kölner Sturmabteilung.
Die erste Halbzeit ist nach Toren mit 1:1 noch auf Augenhöhe ausgegangen. Ein Verdienst der Kölner Abwehrriegel. Allein Henrique Sereno klärte zwei mal höchst spektakulär und hielt den FC im Spiel.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte der FC eine starke Phase und hätte in Führung gehen müssen. Nahezu unerklärlich, wie es Novakovic geschafft hat, den Ball nicht im Tor unterzubringen.
Die vertanen Großchancen in Serie haben jedenfalls eine kollektive Lähmung über die Geißböcke gebracht. Sie wurden, beginnend mit einem Strafstoß für die Hannoveraner in der 61.Minute förmlich überrannt und folgerichtig mit 4:1 von den Niedersachsen abgestraft.

Nun steht der FC auf Platz 13 der Tabelle gerade mal 3 Punkte vor dem Relegationsplatz. Nach dem hoffnungsvollen Spiel gegen die Herta vom vergangenen Wochenende bedeutet das den Rückfall in den heißen Abstiegskampf.

 

FC gewinnt 1:0 gegen die Herta. Wertvolle Punkte im Abstiegskampf.

Poldi sieht rot und Finke ist raus!

Köln, den 10.03.2012
Der FC hat zu Hause am 25.Spieltag einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht und wertvolle drei Punkte gegen die ebenfalls abstiegsbedrohte Herta geholt. In einem packenden Spiel markierte Clemens in der 37.Minute den Siegtreffer für die Kölner. Den über die Zeit zu bringen wurde in der Schlussphase der Partie noch einmal richtig spannend. Rensings Großtat kurz vor Schluss sicherte den Sieg. Wegen des großen kämpferischen Engagements der Geißböcke verdiente Punkte für den Klassenerhalt.

Das Spiel und sein erfreulicher Ausgang wurde allerdings komplett von zwei Ereignissen überschattet. Zum einen sah Lukas Podolski in der Folge einer engagierten Rudelbildung auf dem Feld eine nicht nachvollziehbare rote Karte (75.).
Übrigens die zweite gegen Köln nach der Rotstrafe für Jajalo in der 66.Minute. Auch diese Entscheidung war diskussionswürdig. Lukas Podolski droht damit in den sehr wichtigen nächsten Partien auszufallen. Das wäre ein herber Schlag für die im Aufwind befindlichen Kölner. Solbakken hofft, das seitens des DFB keine Sperre ausgesprochen wird.

Zum anderen platzte nur wenige Stunden nach dem Sieg über die Herta eine weitere Personalienbombe: Der FC und sein Sportdirektor Volker Finke gehen ab sofort getrennte Wege!
Offiziell wegen unterschiedlicher Auffassung über die 'notwendigen Weichenstellungen im Fußballbereich des Clubs'. Was hier verklausuliert herüberkommt, dürfte die Bestätigung dafür sein, dass es zwischen Trainer und Sportdirektor sehr wohl eine "entweder-er-oder-ich"- Vertrauensfrage an den Clubvorstand gegeben hat. Mit dem besseren Ende für Trainer Stale Solbakken. Seinem Konzept traut der FC wohl mehr, als den Geschicken des Volker Finke. Eine aus jetziger Sicht nachvollziehbare Auffassung.

 

 

Podolski-Wechsel beschlossene Sache?!

Es fehlt wohl nur noch die Unterschrift.

Lukas Podolski stürmt nächste Saison für Arsenal London, so "Bild".
Damit ist klar, was als Gerücht und verklausulierte Andeutungen seit zwei Wochen zu vernehmen ist. Wir berichteten.
Den informierten Kreisen zu Folge wechselt Lukas Podolski für 13 Mio. Euro im Sommer an die Themse zum 13-maligen englischen Meister. Der "Gunners"-Trainer Arsene Wenger versucht schon seit 2008, den deutschen Nationalstürmer in seinen Kader zu holen. Nun scheinen die Bemühungen des Meistercoaches endlich gefruchtet zu haben. 
Für den FC bedeutet das den Verlust seines Vorzeigestars, aber auch  - nach Abzug sonstiger Transferbegünstigter - knapp 9 Millionen Ablösesumme.

Lukas Podolski befindet sich also auf Abschiedstournee. In den verbleibenden 10 Spielen der Saison wird der Vorzeigekölner nach eigenen Worten noch einmal alles für den FC geben.
Ab nächster Saison muss es der FC dann ohne ihn regeln.

Damit darf demnächst gespannt verfolgt werden, wie sich die problematische Konstellation Trainer/Sportchef entwickelt. Volker Finke wird den Nachweis schuldig sein, dass er mit der Ablösesumme klug und richtig in den Kader investiert und auf Stale Solbakken kommt die Aufgabe zu, Einfluss zu nehmen, damit die Spielerverpflichtungen und sein System zusammen passen - und Erfolge bringen. Auch ohne Lukas Podolski.

 

1:1 Unentschieden in Hoffenheim.

Der FC holt wichtigen Punkt gegen den Abstieg.

durch Lukas Podolskis 16 Saisontreffer in der 81.Minute der Partie in Hoffenheim sichert sich Köln einen wichtigen Punkt. Es war bereits das siebte Unentschieden für die Kraichgauer zu Hause nacheinander. Ligarekord.
Der FC bleibt auf dem 14. Tabellenplatz und hat gerade mal drei Punkte Vorsprung vor den Relegationsplatz.
Da Herta und Freiburg an diesem Wochenende voll gepunktet haben und auch Augsburg und Kaiserslautern einen Punkt holten, war es extrem wichtig für den FC, mitzuziehen.
Nach dem Hoffenheimer Führungstreffer in der 33.Minute sah es längere Zeit nicht gut aus für die Kölner. Zur Halbzeit verbuchten sie gerade mal 3 Schüsse auf das Hoffenheimer Tor. Aus der Halbzeitpause kam der FC extrem früh wieder auf den Platz und demonstrierte damit den Willen, die Partie noch wenden zu wollen. So waren die Kölner in der zweiten Hälfte deutlich agiler und mit mehr Drang nach vorn unterwegs und haben sich am Ende dieses gerechte Unentschieden erarbeitet.
Damit ist im Abstiegskampf zwar nichts gewonnen, aber auch nichts verloren.

 

Ist Lukas Podolski bald in London!?

Wechselgerüchte um den FC-Stürmerstar.

Köln, den 29.02.2012
Die Kölner Tageszeitungen und Sportmagazine verkünden unisono das Gerücht, Lukas Podolski wechsele zur nächsten Saison nach England, um bei Arsenal London - den "Gunners" - zu stürmen.
Zwar ist die Information von keiner Seite bestätigt, doch wenn es schon kursiert, was ist wohl dran?

Pro:
Lukas selbst wurde unlängst zitiert, er könne sich einen Wechsel ins Ausland vorstellen.
Die Bemühungen des FC, vorzeitig mit Lukas zu verlängern, sind bislang nicht von Erfolg gekrönt.
Arsenal spielt international, Köln auch dieses Jahr wohl wieder mal um den Klassenerhalt. Das ist nicht das in Aussicht gestellte Umfeld für den Nationalstürmer.
Wenn der FC Lukas nicht vorzeitig zum bleiben bewegen kann, dann muss der Wechsel zur nächsten Saison erfolgen, um eine Ablösesumme zu erhalten.
Über die Höhe einer Ablöse lässt sich natürlich nur spekulieren, aber es darf wohl angenommen werden, dass sie deutlich höher ausfällt, als die Kosten der Verpflichtung von Lukas Podolski vor 3 Jahren. Mit der Summe ließe sich eine Mannschaft formen, die einem mittelfristigen Erfolgsrezept sicherlich eher gerecht wird. Allen Erfolg am Topstürmer und Vorzeigekölner Lukas Podolski aufzuhängern, ohne ihm konkurrenzfähige Mit- und Zuspieler bieten zu können, geht offensichtlich nicht auf. Um das zu leisten, fehlen dem Verein derzeit einfach die Mittel.

Contra:
Lukas ist ein Wohlfühlspieler und liebt "seinen" Kölner FC, wo er bei den Fans das Umfeld hat, das er sucht.
Podolskis vorheriger Anlauf, bei einem Topclub seine Karriere zu befeuern ist in gegenseitigem Frust und seiner Rückkehr nach Köln geendet.
Im anstehenden Vertragspoker braucht Lukas Podolski die richtigen Argumente.  Hier geht es nicht um gute Vertragskonditionen allein, sondern sicherlich auch um die Zusicherung, in die Mannschaft zu investieren, um die einst versprochenen Perspektiven auch zu verwirklichen.
Lukas hat mehrfach betont, ein Kölner zu sein und zu bleiben, wenn der FC sich denn in Richtung internationale Startplätze entwickelt.

Es darf also gespannt weiter in den Blätterwald gehorcht werden. Da wird es in den nächsten Tagen und Wochen noch mächtig rauschen.

Wir sind IN bleibt dran.

Fünfte Rückrundenniederlage im 6.Spiel

FC unterliegt zu Hause Bayer 04 Leverkusen mit 0:2

Köln, den 25.02.2012
Das Comeback von Lukas Podolski nach einmonatiger Zwangspause ist gründlich misslungen. Der FC spielte zwar couragiert und kam schon früh zu einer veritablen Chance durch Lukas Podolski. Doch in der 16.Spielminute waren es die Nachbarstädter, die den ersten Treffer durch Lars Bender markierten. Den schlussendlichen Siegtreffer zum 2:0 erzielte ebenfalls Lars Bender in der 60.Minute. Die Kölner konnten ihre guten Ansätze dagegen nicht in zählbares umsetzen. Leverkusen lieferte über weite Strecken ein kontolliertes Spiel und ließ nur wenig zu.

Trainer Solbakken musste eine komplett neue Verteidigung zusammen stellen. Die Stammkräfte sind allesamt verletzt oder gesperrt. Alles in allem hat das Experiment gut funktioniert und die Kölner agierten als Team, wie lange eingefordert.
So gesehen ist der Mannschaft wenig Vorwurf zu machen. Wenn sie im entbrannten Abstiegskampf diesen Teamspirit bewahren, stehen die Chance nicht schlecht, die Gefahrenzone auf Abstand zu halten.

 

Keine Karnevalsstimmung in Köln.

FC unterliegt Nürnberg mit 2:1

Nürnberg, den 18.02.12
Eine ganz schwache Vorstellung lieferte der FC gegen die Mittelfranken in der fünften Rückrunden-Partie.
Im Sturm fehle der nach wie vor verletzte Lukas Podolski vorne und hinten. Bis zum zwischenzeitlichen Ausgleich durch Novakovic in der 66. Minute waren kaum Angriffsbemühungen der Kölner zu sehen.
Es lief nichts zusammen. Der FC konnte froh sein, dass außer dem 1:0 durch Alexander Esswein in der 28.Minute den Nürnbergern keine weiteren Tore gelangen. Einladungen dazu hatten sie jedenfalls einige.

So mussten die Nürnberger denn bis zur 85.Minute um den - verdienten - Sieg bangen, den Tomas Pekhart dann klar machte.

Nichts desto trotz setzt Übungsleiter Solbakken auf die Führung mit sanfter Hand. Die FC-Profis dürfen Rosenmontag Karneval feiern gehen. Er gehe davon aus, dass die Spieler schon verstanden haben, wo die Grenzen des Freizeitvergnügens sind. Man wolle nämlich in der kommenden Partie gegen Leverkusen wieder eine gute Leistung zeigen.

Das wäre dann wohl auch überfällig. Zwar beträgt der Abstand zu den Abstiegsplätzen noch immer 6 Punkte, aber auf mittlerweile Tabellenplatz 14 ist das kein verlässliches Polster gegen den Abstiegskampf mehr.
Der Trend zeigt derzeit jedenfalls deutlich nach unten.

 

FC-Heimschwäche hält an.

Köln unterliegt Hamburg durch späten Treffer 0:1

Köln, den 12.02.2012
In Abwesenheit des verletzten Lukas Podolski leistet sich der 1.FC die nächste Heimpleite. Gegen den HSV offenbaren sich einige Schwächen, besonders im Spiel nach vorn.

Mit zwei massiven Viererketten war der FC defensiv aufgestellt in die Partie gegangen. Lange Zeit schien das Konzept aufzugehen. Chancen des HSV waren Mangelware. Leider aber auch auf Seiten des FC. Von hinten heraus Konter aufzuziehen scheiterte wieder und wieder an diversen Ungenauigkeiten. Das, gepaart mit dem nach Form suchenden Novakovic als einzige Spitze, ließ keine Torgefährlichkeit der Gastgeber aufkommen.
In der zweiten Hälfte bemühten sich beide Mannschaften um mehr Zug nach vorn. Als in der 61.Minute Martin Lanig nach tollem Freistoß von Jajalo den Ball per Kopf im Netz unterbrachte, kam Jubel bei den Fans auf. Der hielt aber nicht lange an, denn der Schiedsrichter erkannte zu recht auf Abseits. So blieb es beim 0:0.
In der Folge konnte der HSV seinen Druck auf die Kölner Abwehrreihen erhöhen. Insbesondere Michael Rensing hielt jedoch die Partie mit ein paar tollen Aktionen offen. Der FC hätte mit einem Unentschieden mehr als zufrieden sein können. Die Aussicht wurde dann aber in der 88. Minute von Hamburger Paolo Guerrero mit dem Treffer zum 0:1 Endstand zunichte gemacht.
Ein Sieg der Hamburger Gäste, der in dieser alles in allem mauen Partie in Ordnung geht. 

Für den FC heißt das, auf Tabellenplatz 12 nach wie vor beste Sicht auf die nur 6 Punkte entfernten Abstiegsränge zu haben. Die Chance, deutliche Distanz zu schaffen wurde wieder verfehlt.

Erster Rückrundenerfolg

1.FC Köln gewinnt 1:0 in Lautern

Kaiserslautern, 05.02.2012
Ohne den verletzten Lukas Podolski hat die Mannschaft von Trainer Solbakken einen 1:0-Erfolg über die Kaiserslauterner gefeiert. Der entscheidende Treffer gelang dem kurz zuvor eingewechselten Odise Roshi in der 72. Minute.

Der FC konnte das Spiel über weite Strecken gut kontrollieren, sodass er Auswärtssieg klar in Ordnung geht.
Insgesamt war der 20 Spieltag ein Unikum. Nicht eine Mannschaft konnte einen Heimsieg verbuchen, 6 der 9 Partien endeten Remis bie drei Auswärtserfolgen. Die vielen Punkteteilungen im unmittelbaren Tabellenumfeld der Kölner spielen der Mannschaft in die Karten. Nicht nur das Abstiegsgespenst ist vertrieben, der FC kletterte in der Tabelle auf Platz 9!

Ein Trend, der hoffen lässt. Der FC zeigte jedenfalls bei den Pfälzern, dass er dem Spielsystewm Solbakkens wohl mehr und mehr abgewinnen kann. Viele der Aktionen waren planvoll und gefällig. Wenn jetzt noch die nötige Stabilität einkehrt, sollte der FC sich gegen die Konkurrenten in der zweiten Tabelllenhälfte gut behaupten können. Das wäre doch mal eine schöne Vorstellung.

FC holt Polen-Stürmer Przybylko von Drittligist Arminia Bielefeld

Köln, 01.02.12
Einen Tag nach der Verpflichtung von Chong Tese hat der 1. FC Köln noch einen Nachwuchs-Stürmer verpflichtet.

Der 18 Jahre alte Kacper Przybylko kommt vom Drittligisten Arminia Bielefeld zum FC und wird vorerst im U19-Team aufgebaut.

Der sportliche Leiter der Arminia, Samir Arabi nennt Kacper einen hoch veranlagten Spieler mit hervorragender Perspektive. Er gehe nun mit seinem Wechsel zum 1. FC Köln den nächsten Karriereschritt. Zur Entscheidung Kacpers für den FC erläutert Arabi: "Köln hat sich von Beginn an sehr um Kacper bemüht. Wir wünschen ihm beim FC alles Gute.“

Sichtung und Auswahl von Przybylko durch Volker Finke macht perspektivisch durchaus Sinn. Immerhin gehört Przybylko zum Kader der polnischen U19-Nationalmannschaft.

 

Neue Sturm-Verpflichtung. 
Der FC nimmt Nordkoreaner Chong Tese vom VfL Bochum unter Vertrag.

Köln, 31.01.12
FC-Sportchef Volker Finke hat seine Sichtungstour in Afrika und Europa beendet und die Verstärkung für den Kölner Sturm gefunden - in Bochum.
Der Torjäger des Zweitligisten, der 27-jährige nordkoreanische Nationalspieler Chong Tese stößt mit sofortiger Wirkung zur Mannschaft.

Allem Anschein nach kam die Neuverpflichtung kurzfristig zustande und wird den FC rund 400.000 Euro kosten, wie es heißt. Vor dem Hintergrund der neuerlichen Verletzung von Lukas Podolski kommt die Verstärkung gerade zur rechten Zeit. Bleibt zu hoffen, das der Grund der überraschenden Entscheidung nicht hierin zu suchen ist, sondern die Qualität des Neuzugangs ausschlaggebend war.
Chong Tese gilt im Angriff als schnell und kopfballstark, was dem Suchprofil von Finke und Solbakken entspricht. Entscheidend für die schnelle Eingliederung in Mannschaft und Spielsystem wird sein, ob der bisherige Zweitligist schnell ins Bundesliganiveau findet.

Bereits am kommenden Wochenende, im Spiel gegen Kaiserslautern könnte Tese zum Einsatz kommen. Weniger als Ersatz für Podolski, sondern als Unterstützung und Verstärkung für den nach seiner Form suchenden Novakovic. Um sich das Abstiegsgespenst vom Leib zu halten, werden vom FC die drei Punkte gegen die im Tabellenkeller stehenden Pfälzer dringend benötigt.

 

60 Minuten lang besser als Schalke.

Das ist eine tröstliche Aussage, weil ihr die Möglichkeit zur Steigerung innewohnt. Doch noch dauert ein Fußballspiel 90 Minuten. So werden dann aus 60 Minuten Kölner Spiel und 1:0 gegen Schalke auf heimischen Platz, 90 Minuten und 4:1 Endstand für Schalke.
Bitter, aber wahr.
Erneut ließ sich die scheinbar unerklärbare Wandlung des FC beobachten, dass diese Mannschaft nach einem Gegentor in seine Bestandteile zerfällt.
Im Fußball sind bekanntlich die Teile des Ganzen viel weniger als das Ganze. Das hat sich dieses Wochenende erneut bestätigt.
Mit Schalke hatte der FC Köln jetzt nicht gerade ein Bundesliga-Kellerkind zu Gast. Gegen eine mit dem FC Bayern punktgleich führende Mannschaft darf man ruhig verlieren, keine Frage.
Zumindest keine Frage des 'ob', aber eine des 'wie'!
Der FC hat wieder mal keine gute Figur gemacht. Das Potential ist da - nur hält es nicht über die volle Distanz.
Solange selbst der Trainer nicht weiss, woran das liegt, tut er gut daran vom FC im Abstiegskampf zu sprechen.
Folge: Er tat es.

Lukas Podolski fällt für 4 Wochen aus.

Die Abstiegskampf-Aussage von Trainer Solbakken wird besonders durch eine schlechten Nachricht gestützt. Lukas Podolski zog sich eine Verletzung zu und wird voraussichtlich für 4 Wochen ausfallen. Nach dem Spiel wurde bei dem FC-Stürmer der Anriss eines Haltebandes diagnostiziert. Eben die Verletzung, die er sich in der Winterpause beim Spaßkicken zugezogen hatte, ist wieder ausgebrochen.
Wer nun das Toreschießen für den FC und Lukas Podolski übernimmt - bei anhaltender Formschwäche von Milivoje Novakovic - ist ungewiss. Nur soviel ist klar: Um zu gewinnen, muss man Tore schießen. Auch der FC.