Verbraucher-News Archiv

Willkommen in unserem Archiv der Verbrauchernews. Mit Artikeln rund um die Themen Mobiltelefonie, Lebenshaltungskosten, Altersvorsorge und Konsum.

Wenn das hier archivierte auch nicht mehr neu ist, so hielten wir es für wichtig genug aufgehoben zu werden. Für den Blick auf die Entwicklungen über die Zeiten hinweg.

Mobil telefonieren und surfen im EU-Ausland
ist seit 1.Juli billiger!

Zum Juli hat das EU-Parlament beschlossen, die maximalen Roaminggebühren für alle Dienste zu begrenzen. Roaming bezeichnet die mobile Telefonie, SMS und Datendownload jenseits der Landesgrenzen.
Ab Juli 2012 dürfen demnach die Anbieter maximal 29Ct./min. für Handygespräche und 70Ct./MB Datenvolumen für mobile Internetnutzung berechnen. Vor Steuer.
Über zwei Jahre sinken die Gebühren bis 2014 weiter. Für Telefonie auf 19 Cent und im mobilen Internet gar auf 20 Cent.

Die Telekommunikationsbranche übte heftige Kritik an den Brüssler Plänen. Dabei sind die Vorgaben des Europäischen Parlaments absolut zeitgemäß. Die Anzahl der Mobil- und Smartphonenutzer steigt in großen Schritten an. Besonders das Internet ist Informationsquelle Nummer Eins der mobilen Gesellschaft. Immer mehr Informationen werden über die mobilen Devices bewältigt und die Geräte sind längst zu kleinen Laptops hochentwickelt.
Den selbstverständlichen Gebrauch auf das Inland begrenzen zu müssen, will man keine Megarechnung riskieren, entspricht in keiner Weise der Entwicklung, noch der Idee der Grenzenlosigkeit Europas.

Die Furcht der Kommunikationskonzerne vor Umsatzeinbußen wird sich binnen kürzester Zeit über die Masse reguliert haben. 

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Lebensversicherungen.
BGH kippt verbraucherfeindliche Klauseln

Die Lebensversicherer dürfen nach diesem Urteil (BGH-AZ: IV ZR 201/10) bei einer frühzeitigen Kündigung des Vertrages nicht mehr die Abschlusskosten mit den ersten Beiträgen verrechnen.

Was verwirrend klingt, ist aber simpel erklärt.
Bislang passierte es, dass bei einer Kündigung der Lebensversicherung in den ersten Jahren der Versicherte nur einen Bruchteil der eingezahlten Summe zurück erhielt.
Von diesem Geld wurden nämlich die Provisionen der Vermittler bezahlt. Das urteilte der BGH jetzt als unangemessene Benachteiligung des Versicherungsnehmers ab. Entsprechende Klauseln zu den Rückkaufswerten, dem Stornoabzug und der Verrechnung von Abschlusskosten sind unwirksam.

Selbstverständlich bleiben die Lebensversicherungsverträge bestehen. Nur diese Vertragsbestandteile sind unwirksam, also von Anfang an nichtig.

Das Urteil kann weitreichende und für die Versicherer teure Folgen haben. Interessant wird daher zu beobachten, ob dieser Richterspruch für alle Lebensversicherungen gleichermaßen gilt.
Der in diesem Rechtsstreit Beklagte, der Deutsche Ring, ist nämlich der Auffassung, das Urteil beträfe nur Policen aus den Jahren 2002 bis 2007. Ältere Verträge blieben seiner Meinung nach unberührt, ebenso solche ab 2008 und die sog. fondsgebundenen Lebensversicherungen. Diese alle wären nicht Gegenstand der Klage gewesen.

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Tarifumstellung der Rhein-Energie führt bei vielen zu höheren Rechnungen.

Wie man Abhilfe schafft.

Durch die Tarifumstellung der Rheinenergie sind viele Kunden in den Basistarif, die sogenannte Grundversorgung, eingestuft worden. Was vielen offensichtlich unklar war, sie zahlen nun mehr.
Im Laufe des letzten Jahres hatte die Rhein-Energie in einer groß angelegten Werbekampagne ihren Kunden den Wechsel in einen anderen, neuen Tarif angeboten. Allen angeschlossenen Haushalten sind die Info-Pakete zugegangen.
Was sich wie ein alternatives Angebot las, stellt sich mit der Jahresabrechung, die derzeit die Haushalte erreicht, als notwendiger - quasi Pflichtwechsel heraus. Wer nicht mitgemacht hat, zahlt nun drauf. Alle Kunden, die den neu angebotenen Tarif nicht gewählt haben, fielen mit dem Stichtag 01.10.2011 automatisch in die Grundversorgung und zahlen nun den deutlich teureren Basistarif.
Zwar hatte die Rhein-Energie auf diesen Umstand hingewiesen, jedoch ließ sich für den Verbraucher aus den Bezeichungen 'Basistarif' und 'Grundversorgung' nicht deutlich erkennbar folgern, dass damit - teilweise erhebliche - Mehrkosten einhergehen.

Was die Betroffenen tun können:

Kunden, die in ihrer Jahres-Abrechnung ab Datum 01.10.2011 "Grundversorgung" stehen haben, sind von der Teuerung betroffen. Ein Anruf beim Versorger reicht hier aus, um einen Tarifwechsel in einen günstigeren Tarif zu beantragen.
Derzeit beträgt der jährliche Preisunterschied zwischen der Grundversorgung "Basis" und dem "Plus"-Tarif in einem durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt mit ebensolchem Verbrauch in etwa € 85.- (Gas plus Strom).

Alternativ dazu stehen im Internet diverse Vergleichsportale zur Verfügung, die den für die Kundenverhältnisse günstigsten Strom- und Gasanbieter ermitteln. Unter Beachtung der Kündigungsfristen ist ein Wechsel meist unproblematisch, da der neue Versorger die Formalitäten in der Regel übernimmt.
Ein zwischenzeitliches Abschalten des Stoms oder der Gasversorgung muss man dabei zu keinem Zeitpunkt befürchten, denn per Gesetz ist die Energieversorgung durchgehend gewährleistet.

 

Aktion "aktiv gesund" zum verkaufsoffenen Sonntag in der Kölner Innenstadt.

Am Sonntag, den 01.April lud der erste verkaufsoffene Sonntag in die Kölner Innenstadt ein. Das Wetter stimmte und so strömte jede Menge Publikum in die Einkaufsstraßen zwischen Dom und Neumarkt.

Download Video:MP4

Es gab nicht nur Gelegenheit zum Bummeln und einkaufen, es wurde auch viel Wissenswertes geboten. Der offene Sonntag wurde begleitet von der Aktion "aktiv gesund" und zahlreichen Infoständen rund um das Thema Gesundheit und Sport.

Impressionen vom Sonntag jetzt hier im Video bei Wir sind IN.